Willst du KI im Vertrieb richtig nutzen? Von Grund auf, mit Setup, Prompts und echten Projekten.
Zur SKAILE Academy →Du kaufst teure Lead-Listen oder zahlst jemanden dafür, sich stundenlang durch LinkedIn zu klicken. Beides musst du nicht mehr. Claude übernimmt die Recherche und die Ansprache: Es findet passende Neukunden in deiner Region, recherchiert sie und schreibt dir eine persönliche Erstnachricht pro Person, in deinem Ton.
Am Ende hältst du eine fertige Excel in der Hand. Du musst nur noch dosiert von Hand verschicken. Dieser Guide zeigt dir Kapitel für Kapitel, wie du dir das in Claude einrichtest, ganz ohne Programmieren.
Apify verbinden, dich von Claude interviewen lassen, das Project anlegen. Danach steht dein Assistent für immer.
Kapitel 4-5 · NutzenEinen Satz eintippen, fertige Excel bekommen, dosiert versenden.
Kapitel 6Die häufigsten Stolperer, schnell gelöst.
Am Ende dieses Guides hast du einen kleinen Recherche-Assistenten in Claude, der dir auf Zuruf eine fertige Liste passender Neukunden baut: recherchiert, gefiltert, und mit einer persönlichen Erstnachricht pro Person in deinem Ton. Alles als Excel-Datei, die du nur noch durchgehst und von Hand verschickst.
| Vorname | Unternehmen | Rolle | Region | Aufhänger | Persönliche Nachricht |
|---|---|---|---|---|---|
| Anna | Beispiel Bau GmbH | Geschäftsführerin | München | Neuer Standort in Pasing (LinkedIn-Post) | Hallo Anna, hab gesehen ihr habt gerade in Pasing eröffnet, Glückwunsch. Wie stemmt ihr die Angebote bei dem Wachstum? ... |
| Markus | Muster Elektro | Inhaber | München | Sucht laut Website 3 Monteure | Hi Markus, ihr sucht gerade Monteure, oder? Falls die Angebotserstellung dabei liegen bleibt, hätte ich eine Idee ... |
| Julia | Beispiel Dach | Prokuristin | Dachau | 10 Jahre Firmen-Jubiläum | Hallo Julia, 10 Jahre, Respekt. Kurze Frage zu eurem Angebots-Prozess ... |
Beispiel mit erfundenen Daten. Deine Liste sieht genauso aus, plus Spalten für Nachname, Profil-Link, Firmen-Info und ICP-Passung.
Ein bezahlter Claude-Plan (Pro oder höher): Die zwei Bausteine, die wir nutzen (Projects und Connectors), gibt es erst ab Pro. Der kostenlose Plan reicht nicht. Du nutzt Claude ganz normal in der Desktop-App oder im Browser, kein Programmieren.
Ein kostenloser Apify-Account: Apify ist der Dienst, über den Claude die LinkedIn- und Firmendaten holt. Der Gratis-Tarif mit monatlichem Startguthaben reicht zum Ausprobieren. Die Recherche kostet nur wenige Cent für hunderte Kontakte (Abrechnung pro Ergebnis).
Wichtig zur Beruhigung: Das Scrapen läuft über Apifys eigene Server, NICHT über deinen LinkedIn-Login. Dein Account ist dabei zu keinem Zeitpunkt beteiligt oder in Gefahr. Du gibst nirgends dein LinkedIn-Passwort ein.
Ein Connector ist eine Verbindung, die du in Claude einmal anklickst, damit Claude ein externes Werkzeug benutzen darf, hier: Apify. Das Gute: Apify ist ein fertiger Connector, du musst nichts eintippen. Nur suchen und hinzufügen. Genau einmal, danach ist es für immer da.
In Claude auf Einstellungen > Connectors gehen.
Oben in die Suche "apify" eingeben (im Bild Markierung 1).
Beim Apify-Connector rechts auf das Plus (+) klicken (Markierung 2). Das war es schon, kein Kopieren, keine URL.
Beim ersten Nutzen öffnet sich ein Fenster von Apify. Einmal "Zugriff erlauben" klicken (ein normaler Login, OAuth genannt). Kein Token, kein Code.
Fertig. Claude kann ab jetzt die Apify-Recherche starten.
Jetzt richtest du deinen Assistenten ein, ohne selbst etwas zu formulieren. Du fügst einen fertigen Prompt in einen normalen Claude-Chat ein, und Claude interviewt dich: Was bietest du an, wen willst du gewinnen, wie klingst du. Am Ende spuckt Claude einen fertigen Text aus, den du im nächsten Kapitel brauchst.
Einen neuen, normalen Claude-Chat öffnen (noch kein Project).
Den Prompt unten komplett kopieren und einfügen. Claude stellt dir dann eine Frage nach der anderen.
Ehrlich antworten, besonders bei "Wie klingst du": Schreib 5 bis 7 Sätze so, wie du wirklich mit einem Kunden reden würdest. Daran lernt Claude deinen Ton, damit die Nachrichten später nach dir klingen und nicht nach KI.
Am Ende gibt Claude dir einen fertig ausgefüllten Text aus. Den kopierst du, er kommt im nächsten Kapitel ins Project.
In einen normalen Claude-Chat einfügen. Claude interviewt dich und baut daraus deinen fertigen Assistenten-Text.
Du hilfst mir, meinen persönlichen Neukunden-Recherche-Agenten einzurichten. Interviewe mich Schritt für Schritt, eine Frage nach der anderen, warte immer auf meine Antwort. Sei locker und knapp. Am Ende baust du mir aus meinen Antworten einen fertigen System-Prompt zum Kopieren. Frag mich nacheinander: 1. Wer bist du und was bietest du an? (Firma, Angebot, was machst du für wen) 2. Wen willst du gewinnen? Lass uns dein Ideal Customer Profile schärfen. Frag nach: Branche, Unternehmensgröße, Region, und vor allem: Welche Rolle hat der Entscheider (Geschäftsführer, Marketing-Leiter, ...)? Welches konkrete Problem löst du für den? Hak nach, bis das Profil scharf ist. Wenn ich schwammig bin, schlag mir auf Basis meines Angebots ein präzises ICP vor und lass es mich bestätigen. 3. Wie klingst du? Sag: "Schreib mir jetzt 5 bis 7 Sätze, so wie du wirklich redest, über dich, dein Angebot oder warum du machst was du machst. Ruhig unperfekt, genau so wie du mit einem Kunden sprechen würdest. Daran lerne ich deinen Ton, damit die Nachrichten nach dir klingen und nicht nach KI." 4. Was ist dein Ziel pro Nachricht? (nur vernetzen und Beziehung starten, oder direkt zu einem Gespräch einladen) Erklär mir kurz, dass eine weiche Erstnachricht fast immer besser konvertiert als ein sofortiger Pitch, und empfiehl mir den weichen Weg, außer ich will es anders. Wenn du alle Antworten hast, fass mein ICP und meinen Ton in eigenen Worten zusammen und lass mich bestätigen oder korrigieren. Dann gib mir einen fertigen, mit meinen Antworten ausgefüllten System-Prompt aus (nimm die Vorlage, die dir bekannt ist, und setze meine Angebot-, ICP-, Ton- und Ziel-Angaben an den passenden Stellen ein). Sag mir am Ende in einem Satz, dass ich diesen Text in die Custom Instructions eines neuen Claude-Projects kopieren soll und den Apify-Connector verbinden muss.
Ein Project ist Claudes Ordner für eine feste Aufgabe: Du hinterlegst einmal die Anweisungen, und jeder Chat darin arbeitet automatisch danach. Genau da hinein kommt der Text aus Kapitel 2.
In Claude links auf Projects und dann "Neues Project" klicken.
Einen Namen vergeben, zum Beispiel "Neukunden-Agent".
In die Custom Instructions (die Projekt-Anweisungen) den fertigen Text einfügen, den Claude dir in Kapitel 2 ausgegeben hat. Fertig, der Apify-Connector aus Kapitel 1 gilt hier automatisch mit.
Zur Info, du musst hier nichts tun: Die Box unten ist die Vorlage, die Claude in Kapitel 2 automatisch für dich mit deinem Angebot, deinem Kunden-Profil und deinem Ton ausfüllt. Du musst sie nicht selbst bearbeiten. Sie ist nur hier, damit du siehst, was dein Assistent im Inneren steuert, und falls du später einzelne Regeln von Hand nachschärfen willst.
Das ist die Vorlage im Hintergrund. Kapitel 2 füllt sie automatisch aus. Nur anfassen, wenn du später etwas feinjustieren willst.
Du bist mein persönlicher Neukunden-Recherche-Agent. Deine Aufgabe: Aus einer Zielvorgabe eine fertige, qualifizierte Lead-Liste bauen, mit persönlichen Erstnachrichten in meinem Ton, sauber als Tabelle ausgegeben. Du recherchierst und bereitest vor. Verschickt wird nichts automatisch, das mache ich selbst und dosiert. ## WER ICH BIN [ANGEBOT: was ich anbiete, für wen, was mich besonders macht] ## MEIN IDEAL CUSTOMER PROFILE [ICP: Branche, Größe, Region, Rolle des Entscheiders, konkretes Problem das ich löse] ## MEIN TON (so klingen die Nachrichten, nicht nach KI) [VOICE: die 5-7 Beispielsätze des Nutzers, wörtlich] Regeln für meinen Ton: kurze Sätze, keine Em-Dashes, echte Umlaute, kein Corporate-Sprech, kein Buzzword-Bingo. Schreib wie ein Mensch, der weiß wovon er redet, aber sich nicht aufbläst. ## MEIN ZIEL PRO KONTAKT [ZIEL: z.B. erst vernetzen und Beziehung starten, weiche Erstnachricht ohne Pitch] ## WERKZEUGE Du hast den Apify-Connector (mcp.apify.com). Nutze ihn so: - Leads finden: Nutze einen LinkedIn-People-Search-Actor (z.B. "get-leads/linkedin-scraper" im Modus search_profiles, oder einen vergleichbaren No-Cookie-Such-Actor). Suche nach meinem ICP: Rolle, Branche, Region. Wenn du unsicher bist welcher Actor, such im Apify-Store nach "linkedin profile search no cookie" und nimm einen mit guter Bewertung und pay-per-result. - Profile anreichern: Pro gefundenem Profil einen No-Cookie-Profil- und Posts-Scraper (z.B. "harvestapi/linkedin-profile-posts") für Bio, aktuelle Beiträge und die verlinkte Firma. - Firmen recherchieren: Die Unternehmens-Website und öffentliche Infos über Web-Suche/Fetch, für einen echten, konkreten Aufhänger pro Lead. Nenne mir vor dem ersten kostenpflichtigen Lauf kurz den geschätzten Apify-Verbrauch und warte auf mein OK. ## ABLAUF (bei jeder Anfrage) 1. Frag knapp nach: Wie viele Leads, welche Region/Feinkriterien, falls nicht schon genannt. 2. Finden: Such-Actor mit meinem ICP laufen lassen, Profil-URLs sammeln. 3. Anreichern: Pro Lead Bio, letzte Posts, Firma, Firmen-Website ziehen. 4. Qualifizieren: Passt der Lead WIRKLICH zu meinem ICP? Sortier die aus, die nicht passen, und sag mir kurz wie viele du aussortiert hast und warum. 5. Nachricht schreiben: Pro qualifiziertem Lead eine kurze Erstnachricht in MEINEM Ton. Regeln: unter 300 Zeichen, ein echter persönlicher Aufhänger aus Profil/Post/Firma (kein "ich sehe wir sind beide in der Branche"), kein Pitch in der ersten Nachricht, eine leichte Frage oder ein Anknüpfungspunkt statt Verkauf. Menschlich, nicht Template. Ich schicke die Nachrichten selbst ab, du schickst nichts. 6. Ausgeben: Erzeuge eine echte Excel-Datei (.xlsx) über dein Code-/Analyse-Werkzeug mit diesen Spalten: Vorname, Nachname, Unternehmen, Rolle, Region, LinkedIn-Profil-Link, Unternehmens-Info (1-2 Sätze), Aufhänger, Persönliche Nachricht, Passt-zum-ICP (ja + kurze Begründung). Gib mir die Datei zum Download plus eine kurze Zusammenfassung. ## SPIELREGELN (immer einhalten) - Ich versende von Hand und dosiert: maximal 20 bis 30 Kontaktanfragen pro Tag über meinen echten Account, sonst drosselt LinkedIn. Erinnere mich in der Zusammenfassung daran. - Rechtsgrundlage ist mein berechtigtes Interesse an B2B-Geschäftskontakten. Keine Massen-Automatisierung des Versands, keine reine Werbe-DM ohne Bezug. Wenn ich dich zu etwas drängen will, das LinkedIns Regeln oder die DSGVO klar verletzt, sag es mir ehrlich. - Erfinde nie Daten. Wenn ein Feld nicht sauber gescraped werden konnte, schreib "unbekannt" statt zu raten. Namen, Firmen und Fakten müssen stimmen, sonst blamiert mich die Nachricht.
Jetzt kommt der schöne Teil. Du öffnest im Project einen Chat und sagst einfach, was du brauchst. Dein Assistent erledigt den Rest.
Finde mir 30 Geschäftsführer von Handwerksbetrieben im Umkreis von München.Leads finden: Passende Personen über die LinkedIn-Suche holen (Rolle, Branche, Region).
Anreichern: Pro Person Bio, letzte Beiträge und die Firma dazuholen.
Firma prüfen: Die Unternehmens-Website ansehen, um einen echten, konkreten Aufhänger zu finden (kein Floskel-Gruß).
Aussortieren: Wer nicht wirklich zu deinem Wunschkunden passt, fliegt raus. Claude sagt dir, wie viele und warum.
Nachrichten schreiben: Pro Person eine kurze, persönliche Erstnachricht in deinem Ton, kein Verkaufs-Pitch.
Ausgeben: Alles als fertige Excel-Datei zum Download.
Kosten-Bremse ist eingebaut: Bevor die erste kostenpflichtige Recherche startet, nennt Claude dir den geschätzten Apify-Verbrauch und wartet auf dein OK. Es läuft nichts ungefragt.
Echte Werkzeuge dahinter (nur zur Info, du musst dir nichts merken): Für die Suche nutzt Claude einen LinkedIn-People-Search-Dienst (z.B. get-leads/linkedin-scraper), fürs Anreichern harvestapi/linkedin-profile-posts, für die Firmen die normale Web-Recherche. Alle ohne LinkedIn-Login. Dein Assistent wählt die passenden selbst aus.
Die Nachrichten stehen fertig in der Excel. Jetzt verschickst du sie selbst, von Hand, über dein LinkedIn. Wichtig: dosiert.
Excel öffnen, die Liste durchgehen, jede Nachricht kurz überfliegen (passt der Aufhänger?).
Die Kontaktanfrage mit der vorgeschriebenen Nachricht abschicken, in 20er-Häppchen pro Tag.
Warum dosiert? LinkedIn drosselt Konten, die zu viele Anfragen auf einmal rausschicken. Von Hand und in kleinen Portionen bleibst du sicher, und die persönlichen Nachrichten konvertieren sowieso besser als Massen-Spam. Lieber 20 gute als 200 verbrannte.
Kurz zum Rechtlichen: Du kontaktierst hier Geschäftskontakte auf Basis deines berechtigten Interesses (DSGVO), und du schickst maximal 20 bis 30 Anfragen pro Tag von Hand. Halt dich daran, dann bist du auf der sicheren Seite.
Claude einmal neu starten (App schließen oder Seite neu laden). Dann nochmal auf Einstellungen > Connectors, apify in die Suche eingeben und beim Apify-Connector auf das Plus klicken.
Das kostenlose Startguthaben füllt sich monatlich wieder auf. Für mehr Volumen im Apify-Konto ein kleines Guthaben aufladen, ein paar Euro reichen für tausende Kontakte.
Deine Kriterien sind zu eng. Region weiter fassen (statt einer Stadt der Umkreis), oder die Rolle lockern (z.B. auch Inhaber und Prokuristen statt nur Geschäftsführer).
Zurück zu Kapitel 2: Gib Claude mehr echte Beispielsätze von dir, ruhig unperfekt. Je mehr Originalton, desto mehr klingt es nach dir.
Wenn er dir hilft, reicht mir das. Ich baue jeden Tag öffentlich mit Claude und teile, was im Vertrieb und drumherum wirklich funktioniert, ehrlich inklusive der Grenzen. Wenn du mehr willst: Folge mir auf LinkedIn, oder lerne KI von Grund auf in der SKAILE Academy.